Changemanagement in Kultureinrichtungen: sozioK_​change benennt gute Beispiele

Beitrag bietet Einblicke in Herausforderungen der Organisationsentwicklung an kleinen Kultureinrichtungen

Um den Kul­tur­in­sti­tu­tio­nen in frei­er Trä­ger­schaft wie der Sozio­kul­tur, den Thea­ter­päd­ago­gi­schen Zen­tren oder teils ehren­amt­lich getra­ge­nen Initia­ti­ven in länd­li­chen Räu­men eine Neu­struk­tu­rie­rung im Hin­blick auf kul­tu­rel­le Viel­falt zu ermög­li­chen und den anste­hen­den Genera­tio­nen­wech­sel zu beglei­ten, hat die Stif­tung Nie­der­sach­sen das För­der­pro­gramm sozioK_​change auf­ge­legt. Seit 2016 wer­den stu­fen­wei­se 15 Kul­tur­in­sti­tu­tio­nen dar­in beglei­tet, sich zukunfts­fä­hig auf­zu­stel­len. Sie bege­ben sich in einen drei­jäh­ri­gen Chan­ge-Pro­zess, wer­den von unab­hän­gi­gen, exter­nen Bera­tern und Bera­te­rin­nen gecoacht, erhal­ten 25.000 € sowie Fort­bil­dun­gen und Aus­tausch­mög­lich­kei­ten.

In einem aus­führ­li­chen Arti­kel befasst sich die Stif­tung Nie­der­sach­sen nun grund­le­gend mit den Her­aus­for­de­run­gen der För­de­rung und stellt ers­te Erfah­rungs­wer­te vor. Obwohl sich das För­der­pro­gramm vor­ran­gig an Ein­rich­tun­gen der Sozio­kul­tur im länd­li­chen Raum rich­tet, bie­tet der umfas­sen­de Bei­trag eine Viel­zahl nütz­li­cher Ein­bli­cke in die Pra­xis der Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung an kul­tu­rel­len Insti­tu­tio­nen im All­ge­mei­nen, typi­sche Her­aus­for­de­run­gen und prak­ti­sche Erfol­ge. Er stellt, aus­ge­hend von den Erfah­rungs­wer­ten mit 15 sich in Chan­ge-Pro­zes­sen befin­den­den Häu­sern, Her­aus­for­de­run­gen dar, zeigt Stra­te­gien auf und gibt prak­ti­sche Tipps für das Chan­ge­ma­nage­ment. Der Schwer­punkt liegt auf den ver­wen­de­ten Instru­men­ten und Erfolgs­fak­to­ren, die zum Gelin­gen der Pro­zes­se bei­getra­gen haben.

In der Kul­tur besteht ein immenser Bedarf an Lösungs­stra­te­gien, um Kul­tur­ein­rich­tun­gen zukunfts­fä­hig auf­zu­stel­len. Auf­grund gesell­schaft­li­cher Ent­wick­lun­gen sind auch die Kul­tur­in­sti­tu­tio­nen gefor­dert, ihre Anschluss­fä­hig­keit in Bezug auf Digi­ta­li­sie­rung, demo­gra­fi­schen Wan­del und zuneh­men­de Diver­si­tät unse­rer Gesell­schaft unter Beweis zu stel­len. Fra­gen sind: Wel­che neu­en For­ma­te sind sinn­voll? Wel­che Ziel­grup­pen sol­len erreicht wer­den? Wie wird zeit­ge­mä­ßes Social Media Mar­ke­ting gesteu­ert? Wie kön­nen neue Mit­glie­der gewon­nen oder die zuneh­men­de Pro­ble­ma­tik zwi­schen Haupt- und Ehren­amt gelöst wer­den? Der Arti­kel zeigt die Mög­lich­keit für Kul­tur­ein­rich­tun­gen auf, sich mit Hil­fe eines Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lungs­pro­zes­ses den kom­ple­xen Her­aus­for­de­run­gen zu stel­len und indi­vi­du­el­le Lösungs­stra­te­gien zu ent­wi­ckeln.“

Der voll­stän­di­ge Arti­kel kann hier abge­ru­fen wer­den.

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