Kalender

12.12.2019
Umstrit­te­ne Rea­li­tä­ten – Fil­me im MARKK: Sin­ging while Fili­pi­no

„10,2 Mil­lio­nen Filipina/​o/​xs arbei­ten außer­halb der Phil­ip­pi­nen. Der Groß­teil ist in der See­fahrt und im Gesund­heits­we­sen beschäf­tigt. Vie­le Tau­sen­de sind aber auch in der Unter­hal­tungs­bran­che tätig. In ihrer Lec­tu­re- und Gesangs­per­for­mance beschreibt Dr. Anje­li­ne de Dios die Rea­li­tä­ten phil­ip­pi­ni­scher Entertainer*innen, die mit ihren Iden­ti­tä­ten spie­len, um auf einer glo­ba­len Büh­ne über­haupt sicht­bar wer­den zu kön­nen.

Nati­on als Pro­blem: Von Zuge­hö­rig­kei­ten und Com­mu­nities In Ham­burg leben über 1.500 Filipina/​o/​xs. Mit dem Hafen stellt die Stadt unter ande­rem einen wich­ti­gen Kno­ten­punkt für phil­ip­pi­ni­sche See­leu­te dar, wovon eini­ge nur kurz ver­wei­len und ande­re sich nie­der­las­sen. Kura­tiert von Lola Abre­ra und Trin­ka Lat, Grün­de­rin­nen von The First Reel, der Ber­li­ner Platt­form für phil­ip­pi­ni­sche Kul­tur­schaf­fen­de, ste­hen Film­pro­duk­tio­nen der phil­ip­pi­ni­schen Dia­spo­ra und den Phil­ip­pi­nen selbst im Mit­tel­punkt. Hin­ter­fragt wer­den Vor­stel­lun­gen natio­na­ler Zuge­hö­rig­keit: Wer sind wir als Filipina/​o/​xs und als glo­ba­le Bürger*innen? Womit iden­ti­fi­zie­ren wir uns und was schät­zen wir als Indi­vi­du­en? Wie gestal­ten wir die poli­ti­schen, wirt­schaft­li­chen und sozia­len Rea­li­tä­ten für uns selbst und unse­re Gemein­schaft? Wie ver­han­deln wir neue Zuge­hö­rig­kei­ten? Von einem Film über Filipina/​o/​xs in Tel Aviv bis hin zu einer Per­for­mance von Dr. Anje­li­ne de Dios bie­tet das Pro­gramm nicht nur Per­spek­ti­ven auf die migran­ti­sche Erfah­rung von Filipina/​o/​xs, son­dern auch auf Fra­gen von Zuge­hö­rig­keit und Gemein­schaft der Dia­spo­ra in Euro­pa all­ge­mein.“ – Quel­le: Muse­um am Rothen­baum (MARKK).

MARKK (Muse­um am Rothen­baum. Kul­tu­ren und Küns­te der Welt)
Kul­tur­stif­tung des Bun­des
21.12.2019
Embra­cing Rea­li­ties mit Amir Abdul­lah

„Hip-hop, the inter­sec­tio­n­a­li­ty of race: cul­tu­ral appro­pria­ti­on and its raci­al over­to­nes
Amir Abdul­lah ali­as DJ Amir ist ein in Brook­lyn (NYC) sozia­li­sier­ter Musik­his­to­ri­ker und Kura­tor. In sei­nem Vor­trag unter­sucht er die kul­tu­rel­le Aneig­nung sowie die tie­fen ras­sis­ti­schen Unter­tö­ne im Hip-Hop. Obwohl Hip-Hop eine Bewe­gung ist, die von Schwar­zen Künstler*innen ins Leben geru­fen wur­de und dazu dien­te, den Unter­drück­ten und den Men­schen an der Peri­phe­rie der Gesell­schaft eine Stim­me zu ver­lei­hen, wur­de er von den wei­ßen Struk­tu­ren der Ver­ei­nig­ten Staa­ten Ame­ri­kas und in der Fol­ge in der gan­zen Welt koop­tiert. In der Dekon­struk­ti­on der Ras­sen­po­li­tik und der kul­tu­rel­len Aneig­nung von Hip-Hop wird sicht­bar, wie sich das Gen­re von einer »revo­lu­tio­nä­ren Bewe­gung« zu einem glo­ba­len Kon­sum­gut ent­wi­ckeln konn­te. Dabei schil­dert Amir Abdul­lah sei­ne per­sön­li­chen Erfah­run­gen als Künst­ler und Mana­ger in der Bran­che und unter­sucht die ver­schie­de­nen Per­spek­ti­ven der Schwar­zen und wei­ßen Jugend in der Kul­tur des Hip-Hop.

Anschlie­ßend Par­ty im Foy­er — Hip-Hop-Spe­zi­al­aus­ga­be des D’haus Com­mu­ni­ty Radio. Amir Abdul­lah aka DJ Amir und der Düs­sel­dor­fer Pro­du­cer, DJ und Mit­glied der Call­shop-Radio-Fami­lie Lik­wid wan­dern in ihren DJ-Sets zwi­schen Hip-Hop der alten und neu­en Schu­le, Beats, Funk, Jazz und Soul“. – Quel­le: Düs­sel­dor­fer Schau­spiel­haus.

Düs­sel­dor­fer Schau­spiel­haus
Kul­tur­stif­tung des Bun­des
28.01.2020
Blick­wech­sel – Inter­re­li­giö­se Gesprä­che zur Kunst: Ohne Bil­der, gegen Bil­der

„Wer ist Maryam? Wie­so gibt es im Islam und im Juden­tum kei­ne Got­tes­dar­stel­lun­gen und was hat Mark Roth­ko mit Acht­sam­keit und Medi­ta­ti­ons­leh­re zu tun?

Ohne Bil­der, gegen Bil­der – unter die­sem Titel fra­gen in der zwei­ten Ver­an­stal­tung der Rei­he die Refe­rie­ren­den nach Dar­stel­lun­gen und Nicht­dar­stell­bar­keit des Gött­li­chen. Mit Manu­el Dis­ka­ya, Ehren­vor­sit­zen­der der Ale­vi­ti­schen Gemein­de Bre­men, Frau­ke Lie­ber­um, Evan­ge­li­sche Pas­to­rin und Kran­ken­haus-Seel­sor­ge­rin im Kli­ni­kum Bre­men-Ost, sowie Zain Sammar, Imam der ara­bisch-isla­mi­schen Gemein­schaft, Daa­wa-Moschee Neu­stadt“. Quel­le: Kunst­hal­le Bre­men 

Kunst­hal­le Bre­men
Kul­tur­stif­tung des Bun­des
18.02.2020
Blick­wech­sel – Inter­re­li­giö­se Gesprä­che zur Kunst: Glau­be als Hand­lung

„Wer ist Maryam? Wie­so gibt es im Islam und im Juden­tum kei­ne Got­tes­dar­stel­lun­gen und was hat Mark Roth­ko mit Acht­sam­keit und Medi­ta­ti­ons­leh­re zu tun?

Teil drei, Glau­be als Hand­lung, wid­met sich spi­ri­tu­el­len Prak­ti­ken wie Medi­ta­ti­on, Tanz und Gebet. Im Gespräch sind Joa­chim Habe­kost, Tibe­tisch-Bud­dhis­ti­sche Gemein­de KTC Bre­men, Azi­za Nawa­zir, Isla­mi­sches Forum und Infor­ma­ti­ons­zen­trum e.V., und Elvi­ra Noa, Vor­sit­zen­der der Jüdi­schen Gemein­de im Lan­de Bre­men“.Quel­le: Kunst­hal­le Bre­men

Kunst­hal­le Bre­men
Kul­tur­stif­tung des Bun­des