Kalender

27.08.2019
»Aus­bil­dung in der Stadt­bi­blio­thek? Ja! Si! Oui! Yes! Evet! да! نعم! «

Die Stadt­bi­blio­thek Bre­men bil­det Fach­an­ge­stell­te für Medi­en und Infor­ma­ti­on, kurz FAMI, Fach­rich­tung Biblio­thek aus. Woll­test du immer schon ein­mal wis­sen, was eine FAMI so macht? Inter­es­sierst du dich für eine Aus­bil­dung bei uns? Möch­test du all dei­ne Fra­gen los­wer­den?
Dann nimm an unse­rer Aus­bil­dungs­füh­rung teil!

Unse­re Aus­bil­dungs­lei­tung und aktu­el­le Aus­zu­bil­den­de füh­ren dich durch die Stadt­bi­blio­thek, infor­mie­ren über das Berufs­bild und ste­hen dir Rede und Ant­wort. Nähe­re Infor­ma­tio­nen gibt es auf der Web­site der Stadt­bi­blio­thek Bre­men.

Stadt­bi­blio­thek Bre­men
Kul­tur­stif­tung des Bun­des
27.08.2019
Firas Als­ha­ter: »Ich komm auf Deutsch­land zu«

Im Rah­men des Funun-Fes­ti­vals begrüßt die Stadt­bi­blio­thek Bre­men den syri­schen Komi­ker und Schau­spie­ler Firas Als­ha­ter. Als­ha­ter ist in Deutsch­land durch sei­nen Video-Chan­nel „Zukar“ bekannt gewor­den, in dem er sich mit schwar­zem Humor mit der Situa­ti­on der Flücht­lin­ge, aber auch den Schrul­len und Wider­sprü­chen der deut­schen Gesell­schaft aus­ein­an­der­setzt und selbst den einen oder ande­ren Aus­län­der­feind zum Schmun­zeln bringt.

Als­ha­ter wird Video­clips aus Syri­en und Deutsch­land vor­stel­len, von komi­schen Erfah­run­gen mit Deut­schen erzäh­len und aus sei­nem Buch „Ich komm auf Deutsch­land zu“ vor­le­sen. Nähe­re Infor­ma­tio­nen auf der Web­site der Stadt­bi­blio­thek Bre­men. In Koope­ra­ti­on mit SEKu e.V.

Stadt­bi­blio­thek Bre­men
Kul­tur­stif­tung des Bun­des
05.09.2019 – 06.09.2019
1. Netz­werk­tref­fen der 360°-Bibliotheken

In der Stadt­bi­blio­thek Bre­men fin­det das ers­te Netz­werk­tref­fen der im Rah­men des Fonds 360° geför­der­ten Biblio­the­ken statt. Ziel des Tref­fens ist neben dem Ken­nen­ler­nen der Betei­lig­ten vor allem der Wis­sens­trans­fer zwi­schen den „alten“ und „neu­en“ Agen­ten und Agen­tin­nen und die Dis­kus­si­on von zen­tra­len Fra­ge­stel­lun­gen der Arbeit, wie z.B. ziel­grup­pen­ge­rech­te Kom­mu­ni­ka­ti­on, Bestands­auf­bau oder Nach­hal­tig­keits­stra­te­gi­en.

Stadt­bi­blio­thek Bre­men
Kul­tur­stif­tung des Bun­des
10.09.2019
Diver­si­ty Mat­ters! – Teil 3: Ran an die Struk­tur

In den ers­ten zwei Tei­len der Rei­he »Diver­si­ty Mat­ters!«, die im Muse­um Lud­wig in Köln und der Kunst­samm­lung NRW statt­fan­den, ging es um Ver­än­de­run­gen in der Hal­tung zu Publi­kum und Pro­gramm in Muse­en. Im drit­ten Teil soll die Fra­ge­stel­lung erwei­tert wer­den.

Denn um nach­hal­ti­ge Öff­nungs­pro­zes­se vor­an­zu­brin­gen, gehö­ren die Struk­tu­ren auf den Prüf­stand. Auch die »Bestands­auf­nah­me zur Diver­si­tät an den Kul­tur­ein­rich­tun­gen NRWs« der ZAK NRW hat gezeigt: Ein Bewusst­sein für die Rele­vanz von Diver­si­tät ist da, aber die kon­kre­te Umset­zung struk­tu­rel­ler Maß­nah­men braucht Unter­stüt­zungs­an­ge­bo­te und die Eta­blie­rung von Leit­li­ni­en. Durch Pro­gram­me wie den »360° – Fonds für Kul­tu­ren der neu­en Stadt­ge­sell­schaft« der Kul­tur­stif­tung des Bun­des wird der Raum dafür geschaf­fen, ers­te Schrit­te struk­tu­rel­ler Ver­än­de­run­gen zu unter­neh­men.

Was brau­chen Kul­tur­in­sti­tu­tio­nen dar­über hin­aus, um ihre Rele­vanz in der Zukunft zu sichern? Und wel­che Gestal­tungs­mit­tel haben Kom­mu­nal- und Lan­des­po­li­tik, um Chan­ge-Pro­zes­se zu unter­stüt­zen? Wie kön­nen sie Ver­än­de­rung för­dern und in wel­cher Form soll­ten sie die­se auch for­dern? Über die­se und vie­le wei­te­re Ansät­ze möch­ten wir mit Exper­tin­nen rund um das The­ma Diver­si­tät und Öff­nung sowie mit Ver­tre­tern von Kul­tur­in­sti­tu­tio­nen und Kom­mu­nal- und Lan­des­po­li­tik dis­ku­tie­ren.

Eine Ver­an­stal­tung der Zukunfts­aka­de­mie NRW, in Koope­ra­ti­on mit dem Düs­sel­dor­fer Schau­spiel­haus auf der Brü­cke im Cen­tral.

Ab 19:00 Uhr, Ein­tritt frei, ger­ne mit Vor­anmel­dung: post@​zaknrw.​de

Nähe­res auf der Web­site des Düs­sel­dor­fer Schau­spiel­hau­ses.
Düs­sel­dor­fer Schau­spiel­haus
Kul­tur­stif­tung des Bun­des
17.09.2019
„Lyrik gren­zen­los!“

Anläss­lich des euro­päi­schen Tages der Spra­chen lädt die Stadt­bi­blio­thek Bre­men bereits zum zwei­ten Mal zu einer mehr­spra­chi­gen Lyrik-Ver­an­stal­tung ein.

Lyrik über­win­det alle sprach­li­chen Gren­zen – das ist die Idee hin­ter „Lyrik gren­zen­los!“. Inter­es­sier­te Teil­neh­men­de und Gäs­te tra­gen ihre Lieb­lings­ge­dich­te in ihrer Mut­ter­spra­che vor und neh­men die Zuhö­ren­den dadurch mit auf Rei­sen in alle Welt.

Musi­ka­lisch beglei­tet wird die Ver­an­stal­tung die­ses Mal von der Sän­ge­rin und Schau­spie­le­rin Maartje Teus­sink.

Ab 17:00 Uhr. Nähe­res auf der Web­site der Stadt­bi­blio­thek Bre­men.

Stadt­bi­blio­thek Bre­men
Kul­tur­stif­tung des Bun­des
26.09.2019
Der glä­ser­ne Über­set­zer: Hiro­f­u­mi Yama­da über­setzt aus dem Man­ga おじさまと猫 „Der Onkel und die Kat­ze“

Anläss­lich des inter­na­tio­na­len Hie­ro­ny­mus­ta­ges gibt uns der Über­set­zer Hiro­f­u­mi Yama­da Ein­bli­cke in die Kunst des Über­set­zens. Er über­setzt live aus dem Man­ga „Der Onkel und die Kat­ze“ vom Japa­ni­schen ins Deut­sche – eine Pre­mie­re, der Man­ga ist bis­her noch nicht auf Deutsch erschie­nen.

In einem trans­pa­ren­ten Pro­zess lässt der Über­set­zer sein Publi­kum an sei­nen Ent­schei­dun­gen und Her­aus­for­de­run­gen teil­ha­ben. Die Zuhö­ren­den haben so die Mög­lich­keit, den Über­set­zungs­pro­zess haut­nah mit­zu­er­le­ben, zu kom­men­tie­ren und Fra­gen zu stel­len.

Die Ver­an­stal­tung wird geför­dert im Rah­men des „360° – Fonds für Kul­tu­ren der neu­em Stadt­ge­sell­schaft“ der Kul­tur­stif­tung des Bun­des.

Ab 18:00 Uhr. Nähe­res auf der Web­site der Stadt­bi­blio­thek Bre­men.

Stadt­bi­blio­thek Bre­men
Kul­tur­stif­tung des Bun­des
28.09.2019
THE RATEDMINI BALL

Beein­flusst von der gla­mou­rö­sen Welt der Mode hat das Voguing sei­nen Ursprung in der homo- und trans­se­xu­el­len, afro- und latein­ame­ri­ka­ni­schen Com­mu­ni­ty der 1960er- und 70er-Jah­re in Har­lem. Seit­her haben sich welt­weit „Ball­room Com­mu­nities“ ent­wi­ckelt: Sie sind queer, laut und expres­siv – und Voguing ist viel mehr als nur ein Tanz­stil.

Für das Dance-Batt­le im Deut­schen Hygie­ne-Muse­um hat House of Melo­dy aus Objek­ten des Muse­ums die The­men ent­wi­ckelt, an denen sich die Per­for­me­rin­nen des Abends ori­en­tie­ren wer­den: Lei­den­schaft, Sexua­li­tät, Gesund­heit und der Kör­per in all sei­nen Erschei­nungs­for­men. Eine pro­mi­nen­te inter­na­tio­na­le Jury wird die Gewin­ner küren.

Der Rated X Mini Ball ist nicht nur ein Fest der Viel­falt, er gedenkt auch der Men­schen, die gegen Ras­sis­mus, Homo­pho­bie und HIV/​AIDS gekämpft und damit eine Kul­tur geprägt haben, die sich glo­bal wei­ter ent­wi­ckelt. House of Melo­dy war das ers­te Ball­room House in Deutsch­land. Gegrün­det wur­de es von der Pio­nie­rin Geor­gi­na Leo Melo­dy.

Ein Pro­jekt des Deut­schen Hygie­ne-Muse­ums und des House of Melo­dy in Koope­ra­ti­on mit Aids-Hil­fe Dres­den e.V., TENZA schmie­de Dres­den, TOLERAVE e.V., Schwes­tern der Per­pe­tu­el­len Indul­genz

Ein­tritt: 10 € /​ ermä­ßigt 6 €
Deut­sches Hygie­ne-Muse­um
Kul­tur­stif­tung des Bun­des
05.11.2019
Ste­fan Orth „Couch­sur­fing in Chi­na“

Ste­fan Orth, Jahr­gang 1979, ist Jour­na­list und arbei­te­te als Redak­teur im Rei­seres­sort von SPIEGEL ONLINE. Er schrieb u.a. die SPIE­GEL-Best­sel­ler „Couch­sur­fing im Iran“ und „Couch­sur­fing in Russ­land“, für das er mit dem ITB – BuchA­ward aus­ge­zeich­net wur­de. Er reist mit Vor­lie­be durch Län­der mit einem schlech­ten Ruf – Couch­sur­fer Ste­phan Orth ist wie­der unter­wegs gewe­sen. Drei Mona­te lang erkun­de­te er Chi­na: vom Spie­ler­pa­ra­dies Macao im Süden bis nach Dan­dong an der Gren­ze zu Nord­ko­rea, von Shang­hai bis in die Kri­sen­pro­vinz Xin­jiang. Zwi­schen Digi­tal- und Real­welt, zwi­schen null und 4700 Höhen­me­tern sucht er nach Wahr­hei­ten über ein Land, das wohl das 21. Jahr­hun­dert prä­gen wird wie kaum ein ande­res.

Er besucht Hightech–Metropolen, die mit tota­ler Über­wa­chung expe­ri­men­tie­ren, und abge­schie­de­ne Dör­fer, in denen fürs Will­kom­menses­sen der Hund geschlach­tet wird. Dabei wird immer deut­li­cher, wie die neue Super­macht tickt, wel­che Träu­me und Ängs­te die Men­schen bewe­gen. Und plötz­lich wirkt das schwer durch­schau­ba­re Chi­na viel weni­ger fremd, als man ver­mu­tet hät­te.

Ab 20:00 Uhr, Volks­bad Jena, Kne­bel­stra­ße. Ein­tritt frei

Volks­bad Jena
Kul­tur­stif­tung des Bun­des