Kalender

24.10.2019
Umstrit­te­ne Rea­li­tä­ten – Fil­me im MARKK: Auf & Davon | Up & Away

„Will­kom­men zur Film­rei­he ‚Nati­on als Pro­blem? Von Zuge­hö­rig­kei­ten und Com­mu­nities‘! Zum Auf­takt zei­gen die bei­den Kura­to­rin­nen Trin­ka Lat und Lola Abre­ra (The First Reel) drei Kurz­fil­me unter dem Mot­to ‚Auf und davon‘. Im Anschluss dis­ku­tie­ren bina­tio­na­le Kin­der mit ihren Eltern über die Fra­ge ‚Mama, Who Am I?‘

Nati­on als Pro­blem: Von Zuge­hö­rig­kei­ten und Com­mu­nities In Ham­burg leben über 1.500 Filipina/​o/​xs. Mit dem Hafen stellt die Stadt unter ande­rem einen wich­ti­gen Kno­ten­punkt für phil­ip­pi­ni­sche See­leu­te dar, wovon eini­ge nur kurz ver­wei­len und ande­re sich nie­der­las­sen. Kura­tiert von Lola Abre­ra und Trin­ka Lat, Grün­de­rin­nen von The First Reel, der Ber­li­ner Platt­form für phil­ip­pi­ni­sche Kul­tur­schaf­fen­de, ste­hen Film­pro­duk­tio­nen der phil­ip­pi­ni­schen Dia­spo­ra und den Phil­ip­pi­nen selbst im Mit­tel­punkt. Hin­ter­fragt wer­den Vor­stel­lun­gen natio­na­ler Zuge­hö­rig­keit: Wer sind wir als Filipina/​o/​xs und als glo­ba­le Bürger*innen? Womit iden­ti­fi­zie­ren wir uns und was schät­zen wir als Indi­vi­du­en? Wie gestal­ten wir die poli­ti­schen, wirt­schaft­li­chen und sozia­len Rea­li­tä­ten für uns selbst und unse­re Gemein­schaft? Wie ver­han­deln wir neue Zuge­hö­rig­kei­ten? Von einem Film über Filipina/​o/​xs in Tel Aviv bis hin zu einer Per­for­mance von Dr. Anje­li­ne de Dios bie­tet das Pro­gramm nicht nur Per­spek­ti­ven auf die migran­ti­sche Erfah­rung von Filipina/​o/​xs, son­dern auch auf Fra­gen von Zuge­hö­rig­keit und Gemein­schaft der Dia­spo­ra in Euro­pa all­ge­mein“. – Quel­le: Muse­um am Rothen­baum (MARKK).

MARKK (Muse­um am Rothen­baum. Kul­tu­ren und Küns­te der Welt)
Kul­tur­stif­tung des Bun­des
05.11.2019
Fac­ts & Fic­tion. A Pop Femi­nist Round­ta­ble

On Abor­ti­on: Who­se Body Is It Any­way?
„Ques­ti­ons around abor­ti­on are cur­r­ent­ly the trig­ger for hea­ted dis­cus­sions on con­cepts of fami­ly and women‘s role in socie­ty. What are femi­nist posi­ti­ons on this con­tro­ver­si­al topic? How about the medi­cal, soci­al and legal impli­ca­ti­ons for women abor­ting in Ger­ma­ny – and inter­na­tio­nal­ly? Mar­ga­ri­ta Tso­mou dis­cus­ses with her guests from the fields of medi­ci­ne, aca­de­mia and activism, why abor­ti­on remains a poli­ti­cal ques­ti­on, clo­se­ly con­nec­ted to ques­ti­ons of con­trol and ownership of the fema­le body.

Fac­ts & Fic­tion‘ is a new, inter­ac­tive for­mat intro­du­ced by Mis­sy Maga­zi­ne and Deut­sches Hygie­ne-Muse­um. Drawing on topi­cal deba­tes and selec­ted quo­tes from the news and other media, domi­nant and popu­list nar­ra­ti­ves are dis­mant­led as fic­tion and repla­ced by new posi­ti­ons – through fac­ts and deba­te“. – Quel­le: Deut­sches Hygie­ne-Muse­um Dres­den

Kul­tur­stif­tung des Bun­des
05.11.2019
Ste­fan Orth „Couch­sur­fing in Chi­na“

„Ste­fan Orth, Jahr­gang 1979, ist Jour­na­list und arbei­te­te als Redak­teur im Rei­seres­sort von SPIEGEL ONLINE. Er schrieb u.a. die SPIE­GEL-Best­sel­ler „Couch­sur­fing im Iran“ und „Couch­sur­fing in Russ­land“, für das er mit dem ITB – BuchA­ward aus­ge­zeich­net wur­de. Er reist mit Vor­lie­be durch Län­der mit einem schlech­ten Ruf – Couch­sur­fer Ste­phan Orth ist wie­der unter­wegs gewe­sen. Drei Mona­te lang erkun­de­te er Chi­na: vom Spie­ler­pa­ra­dies Macao im Süden bis nach Dan­dong an der Gren­ze zu Nord­ko­rea, von Shang­hai bis in die Kri­sen­pro­vinz Xin­jiang. Zwi­schen Digi­tal- und Real­welt, zwi­schen null und 4700 Höhen­me­tern sucht er nach Wahr­hei­ten über ein Land, das wohl das 21. Jahr­hun­dert prä­gen wird wie kaum ein ande­res.

Er besucht Hightech–Metropolen, die mit tota­ler Über­wa­chung expe­ri­men­tie­ren, und abge­schie­de­ne Dör­fer, in denen fürs Will­kom­menses­sen der Hund geschlach­tet wird. Dabei wird immer deut­li­cher, wie die neue Super­macht tickt, wel­che Träu­me und Ängs­te die Men­schen bewe­gen. Und plötz­lich wirkt das schwer durch­schau­ba­re Chi­na viel weni­ger fremd, als man ver­mu­tet hät­te“. – Quel­le: Ernst-Ebbe-Büche­rei Jena.

Volks­bad Jena
Kul­tur­stif­tung des Bun­des
09.11.2019
D’haus Com­mu­ni­ty Radio mit Fatou und Zé Bebelo

„Pünkt­lich zum Beginn der neu­en Spiel­zeit rufen das Düs­sel­dor­fer Schau­spiel­haus und das Düs­sel­dor­fer Call­shop Radio das neue D’haus Com­mu­ni­ty Radio ins Leben. Als monat­li­ches For­mat gedacht, lädt das D’haus Com­mu­ni­ty Radio ab Novem­ber regel­mä­ßig ins Foy­er des Düs­sel­dor­fer Schau­spiel­hau­ses für eine Live-Sen­dung mit DJ Sets, Kon­zer­ten und Gesprä­chen ein.

Schon als Teen­ager leg­te Fatou, auf­ge­wach­sen mit der umfang­rei­chen Schall­plat­ten­samm­lung ihrer Mut­ter, lan­ge Stre­cken zwi­schen ver­schie­de­nen Plat­ten­lä­den euro­päi­scher Metro­po­len zurück, um Musik der 70er, 80er und 90er Jah­re aus den ver­schie­de­nen Regio­nen des afri­ka­ni­schen Kon­ti­nents zu fin­den. Ihre DJ-Sets reflek­tie­ren ihre lang­jäh­ri­ge Aus­ein­an­der­set­zung mit ver­schie­de­nen Musik­tra­di­tio­nen, die sie heu­te – unter ande­rem in ihrer Home­ba­se, dem legen­dä­ren Plat­ten­la­den Groo­ve City Records in Ham­burg – täg­lich ver­tieft. Zé Bebelo ist Mit­grün­der des Kala­ku­ta Soul Kol­lek­tivs und pas­sio­nier­ter Musik­lieb­ha­ber, Samm­ler und DJ. Mit sei­nem pro­fun­den Wis­sen über Musik und dem brei­ten Spek­trum an Musik­tra­di­tio­nen Bra­si­li­ens und die des afri­ka­ni­schen Kon­ti­nents ist er seit den frü­her 90er Jah­ren ein zen­tra­ler Impuls­ge­ber für die ver­schie­de­nen Sze­nen der Pop- und Club­kul­tur in NRW.“ – Quel­le: Düs­sel­dor­fer Schau­spiel­haus.

Düs­sel­dor­fer Schau­spiel­haus
Kul­tur­stif­tung des Bun­des
21.11.2019
Umstrit­te­ne Rea­li­tä­ten – Fil­me im MARKK: Die Erfin­dung von Gemein­schaf­ten – Ima­gi­ned Com­mu­nities

„Zum zwei­ten Ter­min der Film­rei­he ‚Umstrit­te­ne Rea­li­tä­ten – Fil­me im MARKK‘ zei­gen die Kura­to­rin­nen Trin­ka Lat und Lola Abre­ra (The First Reel) den Film ‚Tran­sit‘. Der Film erzählt mit­ein­an­der ver­floch­te­ne Geschich­ten von Filipina/​o/​xs in Tel Aviv, die in zumeist unsi­che­ren Ver­hält­nis­sen beschäf­tigt sind. Sie sind mit einem Gesetz kon­fron­tiert, durch das ihre Kin­der von Abschie­bung bedroht wer­den.

Nati­on als Pro­blem: Von Zuge­hö­rig­kei­ten und Com­mu­nities In Ham­burg leben über 1.500 Filipina/​o/​xs. Mit dem Hafen stellt die Stadt unter ande­rem einen wich­ti­gen Kno­ten­punkt für phil­ip­pi­ni­sche See­leu­te dar, wovon eini­ge nur kurz ver­wei­len und ande­re sich nie­der­las­sen. Kura­tiert von Lola Abre­ra und Trin­ka Lat, Grün­de­rin­nen von The First Reel, der Ber­li­ner Platt­form für phil­ip­pi­ni­sche Kul­tur­schaf­fen­de, ste­hen Film­pro­duk­tio­nen der phil­ip­pi­ni­schen Dia­spo­ra und den Phil­ip­pi­nen selbst im Mit­tel­punkt. Hin­ter­fragt wer­den Vor­stel­lun­gen natio­na­ler Zuge­hö­rig­keit: Wer sind wir als Filipina/​o/​xs und als glo­ba­le Bürger*innen? Womit iden­ti­fi­zie­ren wir uns und was schät­zen wir als Indi­vi­du­en? Wie gestal­ten wir die poli­ti­schen, wirt­schaft­li­chen und sozia­len Rea­li­tä­ten für uns selbst und unse­re Gemein­schaft? Wie ver­han­deln wir neue Zuge­hö­rig­kei­ten? Von einem Film über Filipina/​o/​xs in Tel Aviv bis hin zu einer Per­for­mance mit Dr. Anje­li­ne de Dios bie­tet das Pro­gramm nicht nur Per­spek­ti­ven auf die migran­ti­sche Erfah­rung von Filipina/​o/​xs, son­dern auch auf Fra­gen von Zuge­hö­rig­keit und Gemein­schaft der Dia­spo­ra in Euro­pa all­ge­mein.“ – Quel­le: Muse­um am Rothen­baum (MARKK).

MARKK (Muse­um am Rothen­baum. Kul­tu­ren und Küns­te der Welt)
Kul­tur­stif­tung des Bun­des
25.11.2019
Thea­ter und Inklu­si­on – Tref­fen für Thea­ter­schaf­fen­de in NRW

„In Koope­ra­ti­on mit dem Düs­sel­dor­fer Schau­spiel­haus ver­an­stal­tet kubia ein Tref­fen für Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter Nord­rhein­west­fä­li­scher Thea­ter, die im Ver­bund mit ande­ren Thea­ter­schaf­fen­den Inklu­si­on an ihren Häu­sern umset­zen möch­ten.

Das Tref­fen schließt an den Work­shop mit Michè­le Tay­lor, Direc­tor for Chan­ge des bri­ti­schen Thea­ter­ver­bunds Ramps on the Moon, an, der im Juni 2019 am Thea­ter Ober­hau­sen statt­fand. Teil­neh­men­de waren Thea­ter­schaf­fen­de aus Bie­le­feld, Bochum, Düs­sel­dorf, Köln und Ober­hau­sen. Ihr gemein­sa­mes Ziel: Mehr Inklu­si­on auf, vor und hin­ter der Büh­ne von Thea­tern in NRW. Das Fol­ge­tref­fen möch­te die Work­sho­pim­pul­se auf­grei­fen und ver­tie­fen. Thea­ter­schaf­fen­de aus NRW, die neu hin­zu­kom­men möch­ten, sind herz­lich ein­ge­la­den! Die Doku­men­ta­ti­on des Work­shops mit Michè­le Tay­lor fin­den Sie hier. Anmel­dung bis zum 20.11.19 bei: Annet­te Zie­gert, ziegert@​ibk-​kubia.​de Die Teil­nah­me ist kos­ten­frei. In Koope­ra­ti­on mit dem Düs­sel­dor­fer Schau­spiel­haus“ – Quel­le: kubia.

Düs­sel­dor­fer Schau­spiel­haus
Kul­tur­stif­tung des Bun­des
25.11.2019
Fer­da Ata­man: „Ich bin von hier. Hört auf zu fra­gen!“

„Vor fast 40 Jah­ren in Deutsch­land gebo­ren, hat Fer­da Ata­man die ‚Wur­zel­de­tek­ti­ve‘ leid. Sie fin­det, die Art, wie über Migra­ti­on, Geflüch­te­te und Inte­gra­ti­on gere­det wird, zeigt eine ver­zerr­te Wahr­neh­mung. In ihrer poin­tier­ten Streit­schrift stellt Ata­man fest: ‚Wir haben ein Demo­kra­tie­pro­blem, kein Migra­ti­ons­pro­blem. ABER: Wir sind welt­of­fe­ner, als wir den­ken. Also Schluss mit Apo­ka­lyp­se‘.

Die Publi­zis­tin und Jour­na­lis­tin Fer­da Ata­man schreibt die Hei­mat­kun­de-Kolum­ne bei Spie­gel Online und ist Vor­sit­zen­de der Initia­ti­ve ‚Neue deut­sche Medi­en­ma­cher‘ “. –  Quel­le: Stadt­bi­blio­thek Heil­bronn.

Stadt­bi­blio­thek Heil­bronn
Kul­tur­stif­tung des Bun­des
26.11.2019
Der Umbau der deut­schen Erin­ne­rungs­kul­tur in der Ein­wan­de­rungs­ge­sell­schaft

Vor­trag von Prof. Dr. Dr. H.C. Alei­da Ass­mann | Vor­trags­rei­he „Wer sind wir?“
„Wir erle­ben gera­de, wie sich die Zusam­men­set­zung des natio­na­len ‚Wir‘ dra­ma­tisch ver­än­dert. Damit stel­len sich neue Fra­gen: Wer gehört dazu? Wer erzählt wel­che Geschich­te? Wer wird ein- oder aus­ge­schlos­sen? Die deut­sche Erin­ne­rungs­kul­tur steht 30 Jah­re nach ihrem Auf­bau vor neu­en Her­aus­for­de­run­gen. Wie kann sie sich öff­nen für neue Per­spek­ti­ven und Prak­ti­ken, die der kul­tu­rel­len Diver­si­tät in die­sem Land gerecht wer­den?“

Focke Muse­um
Kul­tur­stif­tung des Bun­des