Kalender

22.02.2020
AFTER TOMORROW #2: NANA

noon /​ Foy­er Klei­nes Haus
Ein The­men­tag mit Work­shop und Podi­ums­dis­kus­si­on

„Die zwei­te Aus­ga­be der Rei­he beschäf­tigt sich aus­ge­hend von der Pro­duk­ti­on Nana kriegt kei­ne Pocken mit künst­le­ri­schen Stra­te­gi­en im Umgang mit Zuschrei­bun­gen, Mar­kie­run­gen und Vor­ur­tei­len. Dabei liegt der Fokus auf der kri­ti­schen Pra­xis an wei­ßen Insti­tu­tio­nen“. – Quel­le: Thea­ter Bre­men

Thea­ter Bre­men
Kul­tur­stif­tung des Bun­des
23.02.2020
Café Migra­ti­on

Muse­ums­ge­spräch bei Kaf­fee, Tee und Gebäck zur Aus­stel­lung „Mein Name ist Hase – Rede­wen­dun­gen auf der Spur“

„In einer dia­lo­gi­schen Füh­rung durch die Son­der­aus­stel­lung „Mein Name ist Hase – Rede­wen­dun­gen auf der Spur“ wer­den inter­na­tio­na­le Sprich­wör­ter vor­ge­stellt. Anschlie­ßend stellt Binnur Bilen uns bei Kaf­fee, Tee und Gebäck die Bio­gra­fie des Nasred­din Hoca vor und wird eini­ge sei­ner Kurz­ge­schich­ten vor­tra­gen. War­um hat Nasred­din Hoca bis heu­te eine so gro­ße Bedeu­tung? Die Besucher*innen sind ein­ge­la­den, sich dar­über aus­zu­tau­schen und eige­ne Rede­wen­dun­gen und inter­na­tio­na­le Sprich­wör­ter in das Gespräch ein­zu­brin­gen. Zu Gast: Binnur Bilen, Dozen­tin und Geschich­ten­er­zäh­le­rin. Mode­ra­ti­on und Beglei­tung: Ahmet Güler (Jour­na­list) und Anke Oster­loh (His­to­ri­ke­rin)“. Quel­le: Focke-Muse­um

Focke Muse­um
Kul­tur­stif­tung des Bun­des
23.02.2020
#BLACKMENTALHEALTHMATTERS

noon /​ Foy­er Klei­nes Haus
Work­shop mit Prof. Dr. Mai­sha Auma im Rah­men des Black Our­Sto­ry Month

„In die­sem Work­shop wer­den wir an gemein­sa­men Stra­te­gi­en arbei­ten, wie wir als Men­schen afri­ka­ni­scher Her­kunft unser Resi­li­en­z­wis­sen erhö­hen und Resi­li­enz­struk­tu­ren auf­bau­en und sta­bi­li­sie­ren kön­nen. Nach dem Black Resi­li­en­ce Mot­to „Choo­sing Well­ness is an Act of Resis­tan­ce“ wer­den wir den grö­ße­ren Fokus auf die­je­ni­gen Din­ge, Ver­bin­dun­gen, Akti­ons­for­men legen, die uns stär­ken und die „Black Joy“ ermög­li­chen. Wir wer­den uns mit der tag­täg­li­chen Rea­li­tät von Anti-Schwar­zen Ras­sis­mus aus­ein­an­der­set­zen und uns mit Stra­te­gi­en für einen soli­da­ri­schen, resi­li­en­ten Umgang mit Colo­rism in afro­dia­spo­ri­schen Beziehungen/​Freundschaften und Com­mu­nities befas­sen.

* Die­se Ver­an­stal­tung ist für Schwar­ze Men­schen. Bit­te mel­det euch unter blackourstories@​riseup.​net mit dem Betreff „Anmel­dung Black Men­tal Health“ an. * Der Work­shop fin­det auf Deutsch statt. Über­set­zung auf Eng­lisch ist mög­lich. Schreibt bit­te bei der Anmel­dung dazu, wenn ihr Eng­lisch Über­set­zung braucht! * Der Ver­an­stal­tungs­raum und auch die Toi­let­ten sind mit einem Roll­stuhl zugäng­lich. Türen sind lei­der nicht selb­st­öff­nend.“ – Quel­le: Thea­ter Bre­men

Thea­ter Bre­men
Kul­tur­stif­tung des Bun­des
25.02.2020
SCHWARZE PERSPEKTIVEN AUF DEN KLIMAWANDEL UND DIE KOLONIALITÄT DER KLIMAKRISE

noon /​ Foy­er Klei­nes Haus


Kli­ma­wan­del ist end­lich zu einem Kern­the­ma aktu­el­ler poli­ti­scher Debat­ten avan­ciert – ange­sichts der kata­stro­pha­len Aus­wir­kun­gen des west­li­chen und west­lich inspi­rier­ten Lebens­stils ist es höchs­te Zeit, sich kri­tisch und lösungs­ori­en­tiert damit aus­ein­an­der­zu­set­zen. Doch es gibt eine Leer­stel­le in der aktu­el­len Debat­te: Die Rede vom ‚men­schen­ge­mach­ten‘ Kli­ma­wan­del, vom ‚Anthro­po­zän‘ etc. tut so, als sei­en alle Men­schen glei­cher­ma­ßen ver­ant­wort­lich und glei­cher­ma­ßen von den Fol­gen des Kli­ma­wan­dels betrof­fen. Doch bei­des ist nicht der Fall: Ein Blick auf Verursacher*innen und Betrof­fe­ne offen­bart, dass Ras­sis­mus Geschich­te und Gegen­wart des Kli­ma­wan­dels maß­geb­lich beein­flusst. Von den Kli­ma­fol­gen des Geno­zids in Süd­ame­ri­ka zu Beginn der Kolo­ni­sie­rung bis hin zu den kolo­nia­len Kon­ti­nui­tä­ten der impe­ria­len Lebens­wei­se, Schwar­ze Men­schen und PoC im Glo­ba­len Süden, aber auch im Glo­ba­len Nor­den, sind dis­pro­por­tio­nal von Umwelt­ver­schmut­zung und Klim­wan­del­fol­gen betrof­fen. In der Exter­na­li­sie­rung von Umwelt­kos­ten in den Glo­ba­len Süden bei der gleich­zei­ti­gen Kon­zen­trie­rung von Gewin­nen aus Natur­aus­beu­tung in Euro­pa und im kolo­nia­len Wes­ten zeigt sich die Kolo­nia­li­tät der Kli­ma­kri­se. Dies wird aktu­ell in der Kli­ma­wan­del-Leug­nung der neu­en Rech­ten deut­lich. Eine Schwar­ze, ras­sis­mus­kri­ti­sche Per­spek­ti­ve auf Kli­ma­wan­del ist daher unab­ding­bar.

Imeh Itu­en, hat einen BA in Soci­al Sci­en­ces und schloss ihr MSc-Stu­di­um „Envi­ron­men­tal Manage­ment“ mit einer Arbeit zu ‚Live­li­hood Enhan­ce­ment for Small-Sca­le Far­mers in the Con­text of Lan­du­se Con­flic­ts – The Role of Agro­fo­restry‘ ab. Poli­tisch aktiv ist sie u. a. in der Geflüch­te­ten Bewe­gung und der­zeit in einer BPoC-Grup­pe in Ber­lin, die sich für Umwelt- und Kli­ma­ge­rech­tig­keit enga­giert. Joshua Kwe­si Aikins ist Poli­tik­wis­sen­schaft­ler und Men­schen­rechts­ak­ti­vist. Er stu­dier­te an der Frei­en Uni­ver­si­tät Ber­lin und der Uni­ver­si­ty of Gha­na, arbei­tet als wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter und Dok­to­rand am Lehr­stuhl für Ent­wick­lungs­po­li­tik und post­ko­lo­nia­le Stu­di­en der Uni­ver­si­tät Kas­sel sowie im Bereich ‚Advo­ca­ting for Inclu­si­on‘ der Ber­li­ner NGO Citi­zens for Euro­pe. Als Mit­glied im Bei­rat der ISD setzt er sich für das umfas­sen­de Empower­ment Schwar­zer Men­schen und Peop­le of Colour ein. Er ist Sach­ver­stän­di­ger der Enquete­kom­mis­si­on Ras­sis­mus und Dis­kri­mi­nie­rung im Thü­rin­ger Land­tag.“ - Quel­le: Thea­ter Bre­men

Thea­ter Bre­men
Kul­tur­stif­tung des Bun­des
01.03.2020
İlle­gal

„Im Zuge des Mili­tär­put­sches in der Tür­kei 1971 wur­de die Femi­nis­tin und Jour­na­lis­tin Sev­gi Soy­sal inhaf­tiert. In dem Erzähl­band Yıl­dırım Böl­ge Kadın­lar Koğuşu erzählt sie ihre Geschich­te von der Fest­nah­me bis zur Frei­las­sung. Aus­ge­hend von der Erzäh­lung İlle­gal ver­webt der Thea­ter­abend die Erin­ne­run­gen an die Zeit im Gefäng­nis: die Erfah­run­gen zwei­er Frau­en, die sich nie direkt begeg­net sind, zu einem gemein­sa­men Kos­mos – los­ge­löst von den ver­meint­li­chen Bar­rie­ren unter­schied­li­cher Spra­chen.

İlle­gal ist ein Thea­ter­abend auf Tür­kisch, Deutsch und Ara­bisch. Über­set­zung: Ber­fin Orman, Moham­med Ghu­n­aim, Sho­rouk El Hari­ry.

„سفكي سويسال“ كاتبة تركية كانت قد اعتقلت في العام ١٩٧١ مِن قبل الحكم العسكري في تركيا (بمنظور شرعي أم غير شرعي) في استذكارها لحظات من اعتقالها و الصداقة التي كونتها في داخل السجن. عن الصداقة في تشارك نفس المصير. قراءة مسرحية في اللغات التركية والألمانية والعربية ترجمة: برفين ارومان، شروق الحريري، محمد غنيم

12 Mart 1971 aske­ri dar­be­s­i­nin ardın­dan tutu­kla­nan Sev­gi Soy­sal, ceza­e­vi gün­leri­ni kale­me aldığı anıların­da anla­tır. İlle­gal, bun­lar­dan sade­ce biri. Sev­gi Soysal’ın bu anısın­dan yola çıka­rak, “kadın” ve “arka­daş olmak” meselele­ri üze­ri­ne bir eser kur­gu­la­dı Ber­fin Orman, Mery­em Öz ve Sho­rouk El Hari­ry. Hatır­la­ma ve dayanış­ma duy­gu­ları ile tutu­klan­ma hali­nin etki­leri­ni anla­tan bu oyun, bir hikaye­nin dil değiş­tir­me­s­i­nin anlam ve anlamsız­lığını sor­gu­luyor. İlle­gal, Tür­kçe, Alman­ca ve Ara­pça dil­lerin­de bir gece. Ter­cü­me: Ber­fin Orman, Moham­med Ghu­n­aim, Sho­rouk El Hari­ry“ – Quel­le: Tha­lia Thea­ter

Tha­lia Thea­ter
Kul­tur­stif­tung des Bun­des
19.03.2020
lab.bode – Set #8: Diver­si­tät. Dilem­ma­ta navi­gie­ren – Ler­nen zu Dis­kri­mi­nie­rung in hete­ro­ge­nen Grup­pen

Mit Vivi­en Lau­mann und Andre­as Hech­ler, dis­sens – Insti­tut für Bil­dung und For­schung

„In fast allen Bil­dungs­kon­tex­ten haben wir es mit hete­ro­ge­nen Grup­pen zu tun. In Lern­si­tua­tio­nen zum The­ma Dis­kri­mi­nie­rung kann es durch unter­schied­li­che Zugehörigkeiten/​Positionierungen, Erfah­run­gen, Ver­letz­lich­kei­ten und Wis­sens­stän­de zu beson­de­ren Her­aus­for­de­run­gen kom­men.
Im Work­shop wer­den wir uns mit typi­schen Dyna­mi­ken und Dilem­ma­ta beschäf­ti­gen, die wir sowohl aus der Erwach­se­nen­bil­dung als auch aus poli­ti­schen Dis­kus­sio­nen zum The­ma Dis­kri­mi­nie­rung ken­nen. Den Umgang mit die­sen Dilem­ma­ta und Dyna­mi­ken erle­ben wir häu­fig als läh­mend und unpro­duk­tiv. Ein Ver­ständ­nis von Dilem­ma­ta und Balan­ce­ak­ten kann dabei hel­fen, (wie­der) hand­lungs­fä­hig zu wer­den“. - Quel­le: Bode-Muse­um

Bode-Muse­um
Kul­tur­stif­tung des Bun­des
22.04.2020
lab.bode – Set #8: Diver­si­tät. Diver­si­täts­ori­en­tier­te Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung. Muse­um und Ver­än­de­rung – geht das?

Mit Miri­am Cama­ra, ako­ma

Vor­trag und Dis­kus­si­on in deut­scher Spra­che

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fol­gen in Kür­ze auf der Web­site des Bode-Muse­ums.

Kul­tur­stif­tung des Bun­des
27.04.2020
Macht mit! Mit Macht? Musea­le Par­ti­zi­pa­ti­on in der Migra­ti­ons­ge­sell­schaft

„Par­ti­zi­pa­ti­on ent­wi­ckel­te sich in den letz­ten Jah­ren zu einem zen­tra­len Schlag­wort der Muse­ums­ar­beit. Hin­ter par­ti­zi­pa­ti­ven For­ma­ten steht häu­fig die Über­zeu­gung, dass eine akti­ve Besu­cher­be­tei­li­gung die Hemm­schwel­le vie­ler Men­schen gegen­über der Insti­tu­ti­on Muse­um sen­ken oder sogar abbau­en kann.

Dadurch soll gezielt kul­tu­rel­le Teil­ha­be in der heu­ti­gen Migra­ti­ons­ge­sell­schaft geför­dert wer­den. Unter wel­chen Bedin­gun­gen gelingt dies? Wie kann Par­ti­zi­pa­ti­on nach­hal­tig in die musea­le Pra­xis ein­ge­führt wer­den? Inwie­weit sind koope­ra­tiv ange­leg­te For­ma­te mit tra­di­tio­nel­len Kon­zep­ten ver­ein­bar? Anhand einer theo­re­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zung mit dem The­ma und einer Eva­lu­ie­rung von Pra­xis­bei­spie­len nimmt das Sym­po­si­um die Aktua­li­tät die­ser Debat­te in den Blick“.Quel­le: Deut­sches Hygie­ne-Muse­um

Deut­sches Hygie­ne-Muse­um
Kul­tur­stif­tung des Bun­des